Dienstjubiläum: Wertschätzung fehlt

GEW Bezirksvorstand schreibt an die Regierungspräsidentin

„Mein Dienstjubiläum wurde von der Schulbehörde schlicht vergessen.“ So lauten die berechtigten Beschwerden, die immer häufiger bei der GEW und den Personalräten landen. Die GEW im Bezirk Düsseldorf hat jetzt deshalb die Regierungspräsidentin angeschrieben.
Dienstjubiläum: Wertschätzung fehlt

Foto: schemmi/pixelio.de

Seit vielen Jahrzehnten erfahren die meisten Lehrerinnen und Lehrer in Ihrem Bezirk nicht die Wertschätzung ihres Dienstherrn für ihren langjährigen Dienst, die sie verdient haben.
Die verspätete oder ausgebliebene Ehrung für ein Dienstjubiläum war regelmäßig  auch Thema in Gemeinschaftlichen Besprechungen der Personalräte mit den jeweiligen Behördenleitern. Besserungen wurden immer wieder zugesagt.

Wir müssen leider feststellen, dass auch heute noch Ehrungen oft unterbleiben. Sie werden sicher mit uns der Meinung sein, dass Lehrkräfte für ihren schwierigen Dienst an den Kindern in diesem Lande ein Wort des Dankes und der Wertschätzung ihres Vorgesetzten verdient haben.

Der Landtag hat dies mit der Wiedereinführung eines Jubiläumsgeldes anerkannt. Wir freuen uns, wenn diese Wirklichkeit wird. Eine Geldzuwendung wird sicher dankbar entgegen genommen, ersetzt aber nicht entsprechende Worte und Taten der Wertschätzung. Dabei ist das zeitgenaue angemessene Überreichen einer Urkunde durch den direkten Vorgesetzten das Mindeste, wozu eine Behörde in der Lage sein muss.

Wir haben übrigens erfahren, dass bei der Bezirksregierung Münster 40-jährige Jubilarinnen und Jubilare sogar in Veranstaltungen vom Regie-rungspräsidenten persönlich geehrt werden. Dies verdient hohen Respekt und wir erwarten, dass dieses Beispiel den Bezirk Düsseldorf anregt, endlich tätig zu werden.