GEW macht Druck: Wir zählen die Überstunden im Februar!

Schulministerin zählt Unterrichtsausfall - doch zählen allein hilft nix

183 Lehrerstellen richtet das Land ein, um den Unterrichtsausfall zu erfassen. Doch wir zählen die Überstunden der Lehrkräfte!

Foto: lichtkunst-73/pixelio.de

Unterrichtsausfall vermeidet man nicht durch genaueres Zählen, sondern nur durch mehr Personal. Doch was ist die Realität an den Schulen? Die magere Vertretungsreserve an den weiterführenden Schulen stopft in der Regel Lücken der regulären Stellenbesetzung. Der Vertretungspool an den Grundschulen ersetzt schon lange keine kurzfristigen Erkrankungen mehr, denn die Kolleg*innen sind fast alle fest an einer Schule und oft sogar als Klassenlehrer*in eingesetzt.

Überstunden sind zum Normalfall geworden!Drei oder mehr Überstunden pro Woche und Lehrkraft sind an vielen Schulen an der Tagesordnung. Diese enormen zusätzlichen Belastungen zehren an der Gesundheit der Kolleg*innen! Doch Unterrichtsausfall vermeidet man nur durch eine ausreichende Stellenreserve für Vertretungen von mindestens 8%.
Macht mit bei der Aktion Ü: Wir zählen die Überstunden im Februar!
Dokumentiert auf unserer Liste jede Stunde, die zusätzlich zur individuellen Unterrichtsverpflichtung erteilt werden muss. Toll wäre es, wenn der Lehrerrat die Überstunden aller Kolleg*innen eurer Schule zusammen trägt. Zusätzlich würden wir gerne Schilderungen besonderer Belastungen, die euch auf den Nägeln brennen, dokumentieren. Dazu reicht eine Mail.

Schickt die Ergebnisse per Mail bis zum 5.3.2018 anwuppertal@gew-nrw.de

oder per Fax an 0202 - 45 50 50

8% Vertretungsreserve ist das MindesteWir werten die Ergebnisse anonym aus und schicken sie mit der Forderung nach einer Vertretungsreserve von 8% zum Schulministerium und an die Landtagsabgeordneten.

Hier unser Formular für die Überstunden.

Hier der Handzettel für das Kollegium.