Schulschwimmen: GEW im Gespräch mit der Stadt

Abfrage an Schulen soll optimiert werden

"Ich finde es gut, dass Sie sich dieser Thematik angenommen haben und ... bereits konkrete Vorschläge unterbreitet haben. Denn ich stimme Ihnen zu, dass wir alle Anstrengungen unternehmen müssen, um den Kindern und Jugendlichen gute Voraussetzungen für ihren Schwimmunterricht zu bieten." So formuliert es OB Mucke in seinem Antwortbrief an die GEW Wuppertal.
Schulschwimmen: GEW im Gespräch mit der Stadt

"Die Schulbusplanung ist sehr komplex, da hier Schulbeginn und -ende aller Schulen, einzelne Stundenpläne, die Zeiten der offenen Ganztagsschulen sowie die Kapazitäten der Wuppertaler Stadtwerke miteinzubeziehen sind. Aktuell kommt es in der Tat auch zu überfüllten Bussen.
Um die von ihnen angesprochenen Punkte insgesamt zu optimieren, wird der Stadtbetrieb Schulen im Januar 2020 eine Abfrage in über 90 Schulen mit einem überarbeiteten Fragebogen durchführen. ...
Ich habe das Sport- und Bäderamt und den Stadtbetrieb Schulen gebeten, Sie zu einem gemeinsamen Gespräch einzuladen, um die Thematik mit Ihnen zu erörtern", so Muckes Vorschlag.

GEW: Überarbeitung der Abfrage sinnvoll als erster Schritt

Im Sinne einer transparenten Kommunikation schlägt die GEW vor, alle betroffenen Schulen vor der Überarbeitung des Fragebogens in die Überarbeitung einzubeziehen, um zu verdeutlichen, welche organisatorischen Maßnahmen zur Sicherstellung eines effektiveren Schwimmunterrichts aus der jeweiligen schulischen Sicht überhaupt Priorität haben und wo der dringendste Handlungsbedarf besteht. Die Rückmeldungen der Schulen könnten dann dazu beitragen, eine genauere Abfrage zu entwickeln, die den Bedürfnissen der einzelnen Schulen passgenauer entspricht. Das würde sicher den deutlichen Willen der Stadt zum Ausdruck bringen, gemeinsam mit den Schulen an einer Veränderung der Rahmenbedingungen des Schulschwimmens zu arbeiten.

Die GEW hat deshalb auch in anonymisierter Form die wesentlichen Aussagen aus ihrer Umfrage zur Verfügung gestellt.

Die Änderung der Abfrage allein kann aber nicht reichen. Auch weitere Kritikpunkte der Schulen müssen aufgegriffen werden. Wir bleiben am Ball.