Eine Fahrt ins Blaue ...

GEW Senior*innen im Botanischen Garten auf der Hardt

Eine Fahrt ins Blaue war das Treffen am 30.05.2017 nicht. Diese Mal ging es in eine der grünen Lungen unserer Stadt. Hier gab es Bildung, Sport und Unterhaltung für gut 30 Teilnehmer*innen.
Eine Fahrt ins Blaue ...

Foto privat

14 Kolleg*innen hatten sich zudem „entschuldigt“. Diese Geste finden wir besonders nett, denn damit wird das Interesse an den Veranstaltungen bekundet.
Mit der Bildung ging es dann auch gleich los.

Wir erfuhren etwas über die Entstehung der Anlage auf der Hardt im Jahr 1890, über Herrn Eller, der der Stadt die Anlage geschenkt hat, über das Landhaus dort oben, das ehemalige Gesindehaus, in dem heute das Café Elise beheimatet ist, und über den Turm, in dem sich heute auch ein Trausaal befindet. Dieser Turm wurde wohl frei nach dem Motto gebaut: Ich habe noch Geld übrig, da bau ich mir mal einen Turm. Ja, und einen tollen Blick auf Wuppertal durften wir dann nach der ersten sportlichen Leistung, dem Besteigen des Turms, bei schönstem Wetter genießen.

Wieder unten angekommen, starteten wir mit einem kleinen Rundgang im Botanischen Garten, in dem man 4500 verschiedene Pflanzen, davon allein 300 geschützte Arten, antreffen kann. In der 2 ½ Hektar großen Anlage arbeiten vier Gärtner*innnen und jeweils zwei Personen, die dort ein ökologisches Jahr ableisten. Bei dem Rundgang erfuhren wir etwas über einzelne Pflanzen und ihre Besonderheiten, auch über Düngung, die (Nicht-) Verwendung von Herbiziden und Insektiziden, über Pflanzen „ohne Jahreszeiten“ und auch darüber, dass es selbst bei Pflanzen „Moden“ gibt. Das heißt, dass Pflanzen mal mehr oder mal weniger gefragt sind. So war z.B. die Zeder der „Modebaum der 70er-Jahre“.

Nach der sehr kurzweiligen Führung durch Herrn Derhof ging das Treffen dann nahtlos in den sportlichen Teil über, der eine Pause zwischen Bildung und Unterhaltung füllte. Alle – bis auf einen (wir kennen den Namen, aber verraten ihn nicht!) – machten mit, obwohl sie zunächst ja nicht wussten, was auf sie zukommt. Und das bei ehemaligen Lehrer*nnen ;-) -bemerkenswert. In einer 20-minütigen Unterweisung durch einen Qigong-Lehrer konnten wir uns und unsere Körper gemeinsam an- und entspannen, bevor es zur vollständigen Entspannung ins Café Elise ging, wo wir dann noch lange zusammen gesessen und geplaudert haben.

Das Treffen war wieder sehr, sehr nett. Dafür bedanken wir uns bei allen gut gelaunten Teilnehmer*innen  - also bei allen, denn andere waren gar nicht dabei.
Wir freuen uns schon auf das nächste Treffen, das wir für Ende August angedacht haben.


Birgit Wernecke und Inge Hanten