Wuppertal: Angestellte Lehrkräfte im Streik

Ein deutliches Signal an die Arbeitgeber

Lautstark und hochmotiviert hatten heute angestellte Lehrkräfte das Klassenzimmer mit dem Streiklokal getauscht. 350 Demonstranten - unter ihnen gut 200 Streikende - gaben damit den Arbeitgebern ein deutliches Zeichen, dass sie sich auf noch mehr Druck einstellen müssen, damit endlich ein akzeptabels Angebot in den Tarifverhandlungen gemacht wird.
Wuppertal: Angestellte Lehrkräfte im Streik

Foto: GEW Wuppertal

"Bildung ist mehr Wert, sonst läuft hier was verkehrt! Gerade in Zeiten des Lehrkräftemangels kommt es darauf an, für den Bildungsbereich qualifiziertes Personal zu gewinnen und das geht nur, wenn deutlich besser bezahlt und der Tarifvertrag nachgebessert wird. Die Angleichung der Bezahlung von Angestellten und Beamt*innen ist lange überfällig." So Thorsten Klein, angestellter Lehrer an einer Wuppertaler Hauptschule. Der öffentliche Dienst darf nicht länger gegenüber anderen Branchen in Rückstand geraten, er braucht mindestens ein deutliches Plus von 6 % in dieser Tarifrunde.

Der Druck wird weiter gehen, eine neue Aktion am 26.2.2019 wird folgen.

 

Eindrücke vom Warnstreik am 14.2.2019 in Wuppertal

Fotos: Wolfgang Möller und Heinrich Besler