1. September 2019 - Veranstaltung des DGB zum Antikriegstag

Nie wieder Faschismus. Nie wieder Krieg.

Lieder und Texte gegen Krieg, Rassismus und Rechtsentwicklung
1. September 2019 - Veranstaltung des DGB zum Antikriegstag

Sonntag, 1. September 2019
19 Uhr

City-Kirche Elberfeld
Kirchplatz 2
42103 Wuppertal

 

Programm:

Grußwort:
Andreas Mucke
Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal

Einleitung:
Guido Grüning
Vorsitzender des DGB-Stadtverbandes Wuppertal
„Die Arbeiterbewegung und der Kampf für Frieden und Abrüstung heute“

Lieder und Texte gegen Krieg, Rassismus und Rechtsentwicklung

Kai Degenhardt, Politischer Liedermacher

Kai Degenhardt ist ein hervorragender Geschichtenerzähler und Poet. Er beherrscht beides: Form und Inhalt. Er gehört zu den ganz wenigen zeitgenössischen Vertretern, die in die Tradition des literarisch anspruchsvollen Chansons gehören, welche mit Namen wie Wedekind, Klabund oder Tucholsky, und natürlich Franz Josef Degenhardt verbunden ist. Er ist bekannt für seine klare antifaschistischen Haltung, der immer auch das konkret Gesellschaftliche, das Politische mit einbezieht in seine hochaktuellen Lieder.


Der Eintritt ist frei

Seit Beginn der 1950iger Jahre wird der 1. September unter den Bezeichnungen „Tag des Friedens“, „Weltfriedenstag“ oder „Antikriegstag“ begangen. Es wird damit an den Beginn des Zweiten Weltkriegs erinnert, der am 1. September 1939 mit dem Überfall der deutschen faschistischen Wehrmacht auf Polen seinen Anfang nahm, und es wird an diesem Tag zu Aktionen für den Weltfrieden aufgerufen.

Die bundesdeutsche Initiative für diesen Gedenktag ging vom DGB aus, der erstmals am 1. September 1957 unter dem Motto „Nie wieder Krieg“ zu Aktionen aufrief.  Auf dem Bundeskongress des DGB 1966 wurde ein Antrag angenommen „…alles Erdenkliche zu unternehmen, damit des 1. September in würdiger Form als eines Tages des Bekenntnisses für den Frieden und gegen den Krieg gedacht wird.“

Papst Franziskus rief 2015 vor  65 000 Menschen aus: „Es ist heute eine Art dritter Weltkrieg, der stückweise geführt wird. Und im Bereich der globalen Kommunikation nimmt man ein Klima des Krieges wahr.“ Er geißelte bei einigen „Mächtigen“ die Doppelmoral: „Wer vom Frieden spricht und den Krieg mit dem Verkauf von Waffen und der Entsendung von Soldaten in viele Länder der Erde begünstigt, ist ein Heuchler!“

Dazu passt, dass in diesen Tagen die „Verteidigungs“minister der NATO weitere drastische Erhöhungen der Ausgaben fürs Militär beschlossen haben. Dazu passt, dass die Militärs in Spanien, Frankreich und der Bundesrepublik Deutschland enthusiastisch den Abschluss eines Vertrages zur Entwicklung und zum Bau einer neuen Generation des „Euro-Fighters“ begrüßten. Die Kosten werden mit über 100 Milliarden Euro beziffert. Dazu passt, dass entgegen allen Beteuerungen die Rüstungsexporte weiter steigen.

Gegen diesen Wahnsinn wollen wir mit unserer Veranstaltung ein Zeichen setzen.

Die Veranstaltung wird von folgenden Wuppertaler Organisationen und Verbänden unterstützt:
Arbeit & Leben - DGB/VHS Berg Mark, attac Gruppe Wuppertal, VVN-BdA Wuppertal, Armin T. Wegner-Gesellschaft, Marx-Engels-Stiftung, SDAJ, Solid-Jugend, SDS-Studentenverband, Juso Wuppertal, Humanistischer Verband Wuppertal/Bergisch Land, Freidenker Wuppertal e.V., AStA der BUW, Naturfreunde Wuppertal

Flyer zum Download