Es ist ein unverzeihliches Versagen von Stadtverwaltung und Gebäudemanagement, dass in der Grundschule Birkenhöhe seit Dezember 2025 Wasser durch die Decke im Flur vor den Klassen und Schülertoiletten tropft und bis heute keine Reparatur veranlasst wurde.
Geruchsbelästigung, beengte Verhältnisse und Unfallgefahren haben die Verantwortlichen bislang offenbar nicht dazu bewegt, Abhilfe zu schaffen. Dabei ist zu befürchten, dass die anhaltende Untätigkeit nicht nur die Situation für die Kinder verschärft, sondern auch erhebliche Folgekosten verursacht.
Nun hat das Schülerparlament der Grundschule selbst die Initiative ergriffen und sich mit einem Hilferuf an die Oberbürgermeisterin gewandt.
Doch nicht nur die tropfende Decke und die Mülltonne im Flur sorgen für Unmut. Kürzlich wurde auch ein Spielgerät auf dem Schulhof gesperrt, weil es beschädigt ist. Statt einer Reparatur oder eines Ersatzes wurde lediglich ein Bauzaun aufgestellt. Die Kinder kritisieren dies zu Recht. In ihrem Schreiben heißt es:
„Aber statt etwas Neues zu bauen oder es zu reparieren, kommt einfach nur ein Bauzaun darum. So verschwindet nach und nach immer mehr von unserem Schulhof. Dabei werden unsere Klassen voller und voller. Es kommen immer mehr Kinder an unsere Schule. Wir brauchen Platz zum Spielen, Rennen und Klettern – nicht immer mehr Absperrungen.“
Die GEW unterstützt das Anliegen der Kinder ausdrücklich und begrüßt ihr Engagement für die eigenen Interessen und für eine gute Lern- und Spielumgebung.
Jetzt sind Stadt und Gebäudemanagement am Zug. Die Schülerinnen und Schüler haben ihren Teil getan. Die Verantwortlichen müssen nun endlich handeln – schnell und wirksam.

